Wir sind auch auf Facebook und Instagram zu finden

Soziale Medien – wenn aus einem Beitrag ein Projekt wird


Soziale Medien sind für uns längst mehr als eine Möglichkeit, Veranstaltungen anzukündigen oder Fotos aus unserem Vereinsleben zu zeigen. Manchmal entstehen daraus sogar ganz konkrete Ideen, neue Kontakte und Projekte.

Zwei Beispiele zeigen besonders schön, was daraus entstehen kann.


Vom Facebook-Aufruf zum regelmäßigen Spieleabend


Die Geschichte unserer regelmäßigen Spieleabende im
ZeitRAUM begann mit einem ganz einfachen Aufruf auf Facebook.

Der spielebegeisterte Grundschullehrer Markus Ritters  suchte dort Mitspieler für Fantasy-Brettspiele in Schaephuysen. Gleichzeitig überlegte der Verein, wie sich das ehemalige Heimatmuseum – der heutige ZeitRAUM – künftig noch besser nutzen lassen könnte.

Markus Cox wurde auf den Facebook-Aufruf aufmerksam und nahm kurzerhand Kontakt auf. Schnell stellte sich heraus, dass die Interessen gut zusammenpassten: Es gab Menschen, die einen Raum für ihre Spiele suchten, und einen Verein, der nach neuen Nutzungsmöglichkeiten für seinen Raum suchte.

Seit 2023 finden deshalb regelmäßig Spieleabende im heutigen ZeitRAUM statt.

Aus einem Facebook-Beitrag wurde so eine neue Nutzungsmöglichkeit für den Raum – und gleichzeitig ein Angebot, das Menschen zusammenbringt, die vielleicht sonst nie mit unserem Verein in Kontakt gekommen wären.


 

Vom „Lost Place“ zum Ruderbootverleih


Noch ungewöhnlicher ist die Geschichte unseres Ruderbootverleihs am Samannshof.

2025 veröffentlichte jemand in einer Facebookgruppe im benachbarten Neukirchen-Vluyn Fotos eines längst vergessenen Ortes: versunkene Ruderboote am Steg und mit Regenwasser gefüllte Boote am Ufer. Ein echter „Lost Place“.

In den Kommentaren entwickelte sich schnell eine lebhafte Diskussion. Viele Menschen erzählten von ihren persönlichen Erinnerungen an die Ruderboote und an Ausflüge auf dem Wasser.

Unter den Kommentaren entdeckte Markus Cox schließlich einen Namen, mit dem er überhaupt nicht gerechnet hatte: Torsten Höpfl, ein alter Grundschulfreund, berichtete dort, dass er bereits einmal mit dem Besitzer über eine mögliche Reaktivierung des Ruderbootverleihs gesprochen hatte.

Damit war bei Markus eine Idee geboren.


Schnell war allerdings auch klar: Wirtschaftlich würde sich ein solcher Verleih kaum rechnen. Wenn die Ruderboote wieder aufs Wasser sollten, dann konnte das aus Sicht des Vereins eigentlich nur ehrenamtlich funktionieren.

Also wurde zunächst mit dem Besitzer gesprochen und anschließend die Idee im Vorstand vorgestellt. Als auch der Besitzer einer ehrenamtlichen Wiederbelebung zustimmte, nahm die Geschichte ihren Lauf. Weitere Infos dazu findet ihr unter Projekte -> Ruderbootverleih.


Heute können wieder Menschen am Samannshof ins Ruderboot steigen.

Und so wurde aus einem Facebook-Beitrag über einen vergessenen „Lost Place“ ein Projekt, das einen Ort wieder zum Leben erweckt hat.


Was soziale Medien für uns bedeuten


Beide Geschichten zeigen, warum wir soziale Medien als wichtigen Teil unserer Vereinsarbeit verstehen.

Ein Beitrag kann eine Idee auslösen. Ein Kommentar kann einen alten Kontakt wiederherstellen. Aus einem Kontakt kann eine Zusammenarbeit entstehen – und daraus schließlich ein neues Vereinsprojekt.


Gleichzeitig erreichen wir über Facebook, Instagram & Co. Menschen, die wir mit den klassischen Wegen der Vereinsarbeit vielleicht gar nicht erreichen würden – insbesondere auch jüngere Menschen.

Für uns bedeutet das: Tradition bewahren und gleichzeitig neue Wege gehen.

Denn vielleicht entsteht das nächste Projekt unseres Vereins ja wieder dort, wo man es zunächst am wenigsten erwartet: in einem Kommentar unter einem Facebook-Beitrag.


Wer mehr über die Historie unserer Gemeinde erfahren möchte, dem empfehlen wir, dieser Gruppe beizutreten, mit der wir eng zusammen arbeiten.


Altes aus Rheurdt und Schaephuysen


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